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Salustius, Über die Götter und die Welt - 20,3

20,3 Kehrten die Seelen nicht in Körper zurück, müßte ihre Zahl unbegrenzt sein, oder der Gott müßte ständig neue schaffen. Aber in der Welt gibt es nichts Unbegrenztes, da nichts Unbegrenztes im Begrenzten Platz findet. Auch ist es nicht möglich, daß neue Seelen entstehen, da notwendigerweise alles, was wird, unvollkommen ist; und der Welt, die aus etwas Vollkommenem herrührt, gebührt das Attribut der Vollkommenheit.

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