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    <title>parallalie : Rubrik:wo das meer stillsteht</title>
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    <dc:publisher>parallalie</dc:publisher>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:date>2009-07-04T18:59:51Z</dc:date>
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    <title>parallalie</title>
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  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/2368201/">
    <title>[Wo das Meer stillsteht 5,12]</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/2368201/</link>
    <description>Wo das meer stillsteht (4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bei irgendeiner adresse - schneiden kinder einen granatapfel auf&lt;br /&gt;
irgendeine adresse - stellt sich die kinder wie&lt;br /&gt;
augen vor - weiße nüsse im fleisch&lt;br /&gt;
blut - zwitschernder vogel geronnen zu glas&lt;br /&gt;
ein halber körper windet sich unsichtbar in den händen&lt;br /&gt;
und aufgekautes rosa gelee auf den zähnen verschmiert&lt;br /&gt;
tod - kinder habens gesehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was uns vergißt und was erbarmungslos durch vergessen geheilt wird&lt;br /&gt;
lampenlicht abstrahiert von einer stadt im dämmer&lt;br /&gt;
wieder einmal - doch niemals das letzte mal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was uns der richtung entblößt und was durch zu viele richtungen entblößt wird&lt;br /&gt;
blau - immer ausgebreitet in kopfhöhe,&lt;br /&gt;
               wird schwarz im starren blick&lt;br /&gt;
muß immer ein irgendwo haben für die vergebliche hoffnung eines ausfalls&lt;br /&gt;
damit die adressen bildenden worte - sich an den eiter der menge gewöhnen&lt;br /&gt;
die leere - in der augenhöhle&lt;br /&gt;
               nur symmetrisch zum&lt;br /&gt;
meer - gestaltlos unter den händen der blinden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
irgendeine adresse ist dafür bestimmt, silbrige parfümierte knochen zu pflanzen&lt;br /&gt;
unsere tiefen fortzureißen&lt;br /&gt;
von den jahreszeiten geröstete kindermandeln&lt;br /&gt;
werden zu jeder&lt;br /&gt;
               vorstellung - verneint durchs gesehen werden&lt;br /&gt;
               durch zerstörung hervorgerufen&lt;br /&gt;
der granatapfel - umwickelt blaue verkalkte kerne&lt;br /&gt;
das meer ist noch nie über die einsamkeit hinaus geschwappt&lt;br /&gt;
nie war da ein anderer - der unter den klippen zerschellte&lt;br /&gt;
wir hören uns - sonstwo fallen und zerschellen&lt;br /&gt;
kein meer, das nicht in die leere des gedichts rutscht&lt;br /&gt;
durch lang schon totes licht aufgeschnittene kinder - stehen still - dieses ufer&lt;br /&gt;
ist da, wo wir uns segel setzen sehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[Wo das Meer stillsteht 5,11]&lt;br /&gt;
Text nach YANG LIAN, Dove si ferma il mare&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;235&quot; alt=&quot;meer&quot; width=&quot;162&quot; align=&quot;center&quot; class=&quot;center&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/parallalie/images/meer.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
... das war&apos;s!</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>wo das meer stillsteht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-17T19:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/2307363/">
    <title>[Wo das Meer stillsteht 5,11]</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/2307363/</link>
    <description>Wo das meer stillsteht (4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die tausendteilige enzyklopädie der wellen hämmert die sätze ein&lt;br /&gt;
steine haben den chor gelöscht&lt;br /&gt;
kein gedicht, das nicht grausam wäre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sein interview mit dem dichter zu beenden&lt;br /&gt;
kälte - fließt klümpchenweise von der schneeweißen haut&lt;br /&gt;
dornsträucher - ziehen des winters verhöre in die länge&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
immer sauber abgepflückt von der allerletzten zeile&lt;br /&gt;
das aas - ist immer der ort, wo küken nicht ausschlüpfen können&lt;br /&gt;
der reflex des meeres an einer morgenwand&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
laß wort und wort vor aller augen einen menschen begraben&lt;br /&gt;
nichts bleibt übrig als die dunkle wolke des gedichts&lt;br /&gt;
es wird wer - gegessen stück für stück von seinem schreiben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wie ein gebrechlicher - im brüten über seine krankheit die autobiographie&lt;br /&gt;
des todes aus sich sickern läßt - den tod im himmel umarmt&lt;br /&gt;
keine schönheit, die nicht grausam wäre&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
keine dichterfinger, die nicht abgesägt wären&lt;br /&gt;
ruhig brennt - die untergehende sonne zwischen weißen seiten&lt;br /&gt;
und spricht aus - eine unaussprechliche angst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/2227003/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,10&lt;/a&gt;] &lt;&lt;&gt;&gt; [&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/2368201/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,12&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
Text nach &lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/568991/&quot;&gt;YANG LIAN, Dove si ferma il mare&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>wo das meer stillsteht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2006-07-07T19:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/2227003/">
    <title>[Wo das Meer stillsteht 5,10]</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/2227003/</link>
    <description>Wo das meer stillsteht (4)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
King Street - geradeaus&lt;br /&gt;
Enmore Road - rechts abbiegen&lt;br /&gt;
Cambridge Street - Nr. 14&lt;br /&gt;
die zunge des meeres leckt ins fenstergitter hinein&lt;br /&gt;
                   das alte haus enthüllt&lt;br /&gt;
zahllose orte, uns im dunkeln zu bewachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir sind so abgetragen - ausgeplündert und dann verfallener als zuvor&lt;br /&gt;
so daß schatten sich zeigen werden bei dieser adresse&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                   unvertraute worte sind nur flüche&lt;br /&gt;
alle einander vermengt: die aus inzucht hervorgegangenen nachbarn&lt;br /&gt;
tote tauben erbrechen stadtbilder einer epoche nach der anderen&lt;br /&gt;
glas - eingefaßt in augäpfel&lt;br /&gt;
himmel - wahrt jenseits der eisenbahn stolze farbenblindheit&lt;br /&gt;
eine elegant gedruckte karte mit den ruinen eines jeden&lt;br /&gt;
                   die nur dem meer gehören können&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
alles was nicht da ist - verschwindet noch mehr&lt;br /&gt;
es ist ein gedicht - das uns zurückleitet zum nirgend- und&lt;br /&gt;
irgendhaus - ein völlig demoliertes leben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/2186187/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,9&lt;/a&gt;] &lt;&lt;&gt;&gt; [&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/2307363/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,11&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
Text nach &lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/568991/&quot;&gt;YANG LIAN, Dove si ferma il mare&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>wo das meer stillsteht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-23T15:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/2186187/">
    <title>[Wo das Meer stillsteht 5,9]</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/2186187/</link>
    <description>Wo das meer stillsteht (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
kraftlos lebendig und kein weg zurück&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
im kollektiven luftschnappen des ozeans&lt;br /&gt;
namen - verletzbare nüsse, die nieder geglitten&lt;br /&gt;
fingernägel widerstehen den jahreszeiten - versuchter mord mitnichten tödlich&lt;br /&gt;
vogelschwingen haben die bilder kalt werden lassen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
du bist - jemandes traum und das, was jemand daraus macht&lt;br /&gt;
was stillsteht und was schmerzlos vom stillstand verändert wird&lt;br /&gt;
du bist - immer deines spiegels verdorbenere vorstellung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
je mehr abwesend sind - desto mehr noch ist es die welt&lt;br /&gt;
jeder wassertropfen verneint das blau, das den blick ausfüllt&lt;br /&gt;
des todes kompakter sand - ausgestreut über die stadt der nacht&lt;br /&gt;
der faulende zeitungsfisch&lt;br /&gt;
ein modriger schatten, einmal mehr in der lage, eine frau in den wehen zu finden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nur - wenn einer des anderen tinnitus hört&lt;br /&gt;
wird sich wirklichkeit öffnen - wie ein kompendium dunkelsten wissens&lt;br /&gt;
die sprache, die keine vergangenheit hat - zwingt dich zu lernen&lt;br /&gt;
was fürchterlich ist, wenn du zurückblickst, ist dein eigenes&lt;br /&gt;
gesicht - ein geistähnlicher schwindel, reflektiert vom grab&lt;br /&gt;
geschichte - das silberweiß von baumstümpfen, vom herbst aus gesehen&lt;br /&gt;
seine blätter identisch mit den allerschlechtesten nachrichten&lt;br /&gt;
und beide nicht wahr - doch tausendmal ihr sterben im himmel&lt;br /&gt;
das meer - so scharf, daß es dich vernichtet - macht dich zum du des augenblicks&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wo des spiegels fiktives ende sich endlos ins weite dehnt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/2153854/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,8&lt;/a&gt;] &lt;&lt;&gt;&gt; [&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/2227003/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,10&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
Text nach &lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/568991/&quot;&gt;YANG LIAN, Dove si ferma il mare&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>wo das meer stillsteht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-16T20:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/2153854/">
    <title>[Wo das Meer stillsteht 5,8]</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/2153854/</link>
    <description>Wo das meer stillsteht (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dieser todesähnliche augenblick - dieser augenblick der leidenschaft&lt;br /&gt;
dieser augenblick, ausdruckslos auf schwarzem bettlaken&lt;br /&gt;
und gleichzeitig in der schwebe über dem meer - fleisch&lt;br /&gt;
flieht vor sich selbst durch den spiegel aus fleisch&lt;br /&gt;
das lodernde organ ein korridor&lt;br /&gt;
lähmung - das strahlend blaue ziel, das den ozean zum blenden bringt&lt;br /&gt;
mädchen schreien dringend nach rast - wenn das sein stillsteht&lt;br /&gt;
die zartesten fenster sind feucht, aufgestoßen vom meer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
stürze in eine richtung - die richtung, die es nie gab&lt;br /&gt;
weit fort von den klimpernden fingern - ist das instrument selbst musik&lt;br /&gt;
weit fort vom wind - lagert das salz in der wunde der ganzen vergangenheit&lt;br /&gt;
nur das jetzt ist wie vergessen&lt;br /&gt;
das ausdruckslose wasser der begierde mittags auf schwarzem bettlaken&lt;br /&gt;
je weiter fort die verwandtschaft desto strahlender - der augenblick, der die sünde erhellt&lt;br /&gt;
im jetzt ist keine zeit - niemand wacht langsam auf&lt;br /&gt;
zu sagen - illusion beiseite, kein meer könne lebendig werden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/2108462/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,7&lt;/a&gt;] &lt;&lt;&gt;&gt; [&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/2186187/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,9&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
Text nach &lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/568991/&quot;&gt;YANG LIAN, Dove si ferma il mare&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>wo das meer stillsteht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-11T15:34:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/2108462/">
    <title>[Wo das Meer stillsteht 5,7]</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/2108462/</link>
    <description>Wo das meer stillsteht (3)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wer mit dir kommt, nah bei jedem deiner toten&lt;br /&gt;
wer sagt - der eine geerntete stein&lt;br /&gt;
läßt das meer auf den pegel deines wassers sinken&lt;br /&gt;
wenn du schaust - kannst du nur vogelsang als begräbnismusik hören&lt;br /&gt;
du lauschst - träumst jedoch vom karminroten schutzumschlag des ozeans&lt;br /&gt;
hingelegt auf die fensterbank&lt;br /&gt;
pingelige alpträume lesen sich dich noch gründlicher&lt;br /&gt;
leichen, vollgestopft mit wieder ins gedächtnis gerufener kreide&lt;br /&gt;
wer teilt diese leidvolle distanz mit dir?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
jetzt ist am weitesten fort&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
dein stillstehen ist so voll wie des ozeans wahnsinn&lt;br /&gt;
die fülle von einsamkeit - läßt ein ohr lange denken&lt;br /&gt;
in jeder trockenen muschel wurde raubtieren frisches blut abgelassen&lt;br /&gt;
schneeweiße giftmilch - ein tropfen ist genug&lt;br /&gt;
dein sonnenlicht zu stillen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die augen offen und in die wirklichkeit fallen&lt;br /&gt;
fest geschlossen - ist dem dunkel verwandt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/2075333/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,6&lt;/a&gt;] &lt;&lt;&gt;&gt; [&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/2153854/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,8&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
Text nach &lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/568991/&quot;&gt;YANG LIAN, Dove si ferma il mare&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>wo das meer stillsteht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2006-06-02T11:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/2075333/">
    <title>[Wo das Meer stillsteht 5,6]</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/2075333/</link>
    <description>Wo das meer stillsteht (2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gelähmte jahre und jahre, durch lähmung erzwungen&lt;br /&gt;
jahre in versunkenen  schiffen&lt;br /&gt;
dieses fleisch, das den schmerz zu bannen vergessen, öffnet weit seine haut&lt;br /&gt;
wird schließlich innen vom ozean berührt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine sauber gewaschene leber : die weiße qualle&lt;br /&gt;
eingepökeltes gesicht - hält tausend sterne nieder&lt;br /&gt;
ein von einer schildkröte gekapertes bett - und spielt weiter auf einem glänzenden instrument&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so wie mondlicht eindeutig unsere phosphoreszenz&lt;br /&gt;
so die gezeiten - die unaufhörlich jüngere gebärmütter auskratzen&lt;br /&gt;
hilfeschreie enden in - all den ohren, die nicht da sind&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in - einem ruhigen augenblick in der schwebe vor der haie futterekstase&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wir verschieben uns nicht - rost häuft sich oben über dem himmel&lt;br /&gt;
wir werden verschoben - der purpurschatten des ozeans drängt&lt;br /&gt;
ein jahrhundert - zwei hände spucken tinte&lt;br /&gt;
berühren - kraftlosen und kraftlos erreichten schlaf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schande - reitet einen leuchtturm&lt;br /&gt;
berührt - das masturbierende fleisch, das die toten dem strand hinterlassen&lt;br /&gt;
schwirrende vögel sind winzige bögen, die fünf finger schießen&lt;br /&gt;
unsere särge genötigt, der nacht zu folgen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
grabs aus - das grundlose verwundete meeresbett - steht still&lt;br /&gt;
wo ein sturm niemals anhalten kann&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/2065614/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,5&lt;/a&gt;] &lt;&lt;&gt;&gt; [&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/2108462/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,7&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
Text nach &lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/568991/&quot;&gt;YANG LIAN, Dove si ferma il mare&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>wo das meer stillsteht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-27T08:30:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/2065614/">
    <title>[Wo das Meer stillsteht 5,5]</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/2065614/</link>
    <description>Wo das meer stillsteht (2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die abwehrstellungen der blumen haben das meer im visier&lt;br /&gt;
ein bierglas wartet auf den sonnenuntergang - um gold und gelb zu malen&lt;br /&gt;
wie eine ständig auf die lippen sich senkende krankheit&lt;br /&gt;
der dort spricht - spricht immer noch durch das glas&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der dort singt - in den gesang hinein elektrisiert&lt;br /&gt;
bei zehnfacher lautstärke, um einen tauben zu versiegeln&lt;br /&gt;
lächeln - wird aufgezeichnet&lt;br /&gt;
essen - bricht die finger ab&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das ertrunkene profil eines seemanns - rückt immer näher&lt;br /&gt;
vermehrt sich zischen stuhl und stuhl&lt;br /&gt;
zwischen ein- und ausatmen sind wind und wind ein blutfleck gesalzener sterne&lt;br /&gt;
der, welcher mensch genannt - läßt worte splittern und krachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des steines schneeweiße hacken stampfen über ur-erde&lt;br /&gt;
lähmen die treppe der herzschläge&lt;br /&gt;
die tage - ohne ab- noch aufzusteigen - erreichen&lt;br /&gt;
das letzte - trunkene - wiedergekäute - meer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1955715/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,4&lt;/a&gt;] &lt;&lt;&gt;&gt; [&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/2075333/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,6&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
Text nach &lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/568991/&quot;&gt;YANG LIAN, Dove si ferma il mare&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>wo das meer stillsteht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-24T19:27:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1955715/">
    <title>[Wo das Meer stillsteht 5,4]</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1955715/</link>
    <description>Wo das meer stillsteht (2)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf dem geteerten meer wittert ein geist-weißer vogel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
seinen weg zur küste - der leuchtturm bleibt&lt;br /&gt;
links liegen - dort, wo wir auf unser unzeitiges ende stießen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
auf dem geteerten meer ist ein anker ein zerbrochener pflug&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit sich neigenden grabsteinen - schreibt ein jahrhundert&lt;br /&gt;
unsere namen neu&lt;br /&gt;
am roten felstisch werden wir gesehen beim mittagessen&lt;br /&gt;
auf meerwasser - das grüne freudenfeuer der kiefernnadeln wärmt das skelett&lt;br /&gt;
entblößt all die rostgeschwärzten zähne - und tanzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der kleine kirchturm preßt jeden augúst in diese nacht&lt;br /&gt;
ein sturm - geforderte lektüre in der lektion des todes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das licht hält ein - wo immer mehr tote sich versammeln&lt;br /&gt;
die ankerkette ist gerissen - der anker sank tief hinab, wo säuglinge jammern&lt;br /&gt;
die liebenden fest umschlungen unter dem teer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
nach einem jahrhundert haben die schwärze der uhr begriffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1925459/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,3&lt;/a&gt;] &lt;&lt;&gt;&gt; [&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/2065614/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,5&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
Text nach &lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/568991/&quot;&gt;YANG LIAN, Dove si ferma il mare&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>wo das meer stillsteht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-12T15:49:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1925459/">
    <title>[Wo das Meer stillsteht 5,3]</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1925459/</link>
    <description>Wo das meer stillsteht (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was eintönig ist und eintönig kopiert wird - ist kriminell&lt;br /&gt;
jemand, der allein auf einer klippe lebt, ist dem rand näher als die klippen&lt;br /&gt;
du - zerschmettert von tausend tonnen blauer felsen&lt;br /&gt;
augen - können nicht das zerschmettern des ozeans vermeiden&lt;br /&gt;
was die tage anschaut und was vom tage nackt ausgezogen wird&lt;br /&gt;
zeit - die hardcore-pornographie des todes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine noch schärfer geglättete fischgräte kann niemals fehlgehen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein tropfen bluts - hat die wasser verdünnt, das versunkene schiffe umgibt&lt;br /&gt;
archaisches elfenbein, doch erbarmungslos wie ein balkon&lt;br /&gt;
bäume - in ihren zweigen wieder grün-grüne fischschwärme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
in diesem schneeweißen krankenzimmer - brütet das weiß&lt;br /&gt;
bloße brüste auf dächern aus - stürme&lt;br /&gt;
ändern jede hand, die zu sanft&lt;br /&gt;
des himmels beine am bettgestell befestigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
für das meer - gleitet der ozean noch sprachloser in träume&lt;br /&gt;
eine schabe zuckt schrecklicher als ein mensch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
was vergangen und was vom vergangenen ausgespieen wird - ist nur fleisch&lt;br /&gt;
in dieser wirklichkeit - von dir erinnert - da ist nur längst vergangnes fleisch&lt;br /&gt;
das blaue klippen ablehnt&lt;br /&gt;
das die flügel ablehnende meer : in stücke zerschlagen&lt;br /&gt;
auf deinem gesicht - schreibt jede welle mit licht die lügen-biographie&lt;br /&gt;
und ein den rand anstarrendes auge ist eine frische auster&lt;br /&gt;
wo die nekrose der letzten nacht sich endlos fort- und fortschwärzt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1890191/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,2&lt;/a&gt;] &lt;&lt;&gt;&gt; [&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1955715/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,4&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
Text nach &lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/568991/&quot;&gt;YANG LIAN, Dove si ferma il mare&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2006-05-06T17:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1890191/">
    <title>[Wo das Meer stillsteht 5,2]</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1890191/</link>
    <description>Wo das meer stillsteht (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wirklichkeit - schmälert einmal mehr den dichter&lt;br /&gt;
ein kind hat das recht, einen bündigen tod zu offenbaren&lt;br /&gt;
flammen bringen körpermassen wieder zurück auf null&lt;br /&gt;
haß - hat die aschen des frühlingsanfangs vereint&lt;br /&gt;
von staubfäden ausgespieener dicker rauch - je ruhiger desto hochfahrender&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der reine schrecken deines wünschens&lt;br /&gt;
dieser eine tag - hat den gram aller tage abgenutzt&lt;br /&gt;
wenn feuer - die lungenflügel würgt&lt;br /&gt;
meerwasser - schaut, wie mutters glieder wirbeln und verdampfen&lt;br /&gt;
ausgepreßt ins meer der garten des letzten jahres&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aufsteigend zum zenith durch bestürzte möwenschreie&lt;br /&gt;
die unerlaubten tode kleiner kinder&lt;br /&gt;
lassen den tod - für den frühling als ersatz einspringen&lt;br /&gt;
eine zufällige feindschaft - die feindschaft all deiner zukunft im dunkel&lt;br /&gt;
weil das leben verweigert wird in diesem augenblick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1842697/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,1&lt;/a&gt;] &lt;&lt;&gt;&gt; [&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1925459/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,3&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
Text nach &lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/568991/&quot;&gt;YANG LIAN, Dove si ferma il mare&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>wo das meer stillsteht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-28T14:07:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1842697/">
    <title>[Wo das Meer stillsteht 5,1]</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1842697/</link>
    <description>5. Wo das meer stillsteht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wo das meer stillsteht (1)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&lt;br /&gt;
blau ist immer höher - wenn deine abscheu wählt&lt;br /&gt;
das meer - wenn eines menschen starren das meer nötigt&lt;br /&gt;
doppelt öde zu sein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zurückkehren wie immer&lt;br /&gt;
in das gemeißelte steinohr, in dem das getrommel zunichte wird&lt;br /&gt;
wo winzige korallenleichen - in einen schneesturm rieseln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
glänzende flecken auf toten fischen&lt;br /&gt;
wie der himmel, der all dein sehnen hütet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
zurückkehren zur grenze - scheint grenzenlos&lt;br /&gt;
zurückkehren zu den klippen - sturmköpfe ringsum&lt;br /&gt;
deine orgel ist dazu verdammt, nach deinem tod&lt;br /&gt;
weiterzuspielen - melodien der verwesung tief im fleisch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn das blau schließlich erkannt wird - das verwundete&lt;br /&gt;
meer - schimmernd mit tausenden kerzen steht still&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1813644/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 4,29&lt;/a&gt;] &lt;&lt;&gt;&gt; [&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1890191/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,2&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
Text nach &lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/568991/&quot;&gt;YANG LIAN, Dove si ferma il mare&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>wo das meer stillsteht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-18T20:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1813644/">
    <title>[Wo das Meer stillsteht 4,29]</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1813644/</link>
    <description>Brechts letzte Frage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
winter bedeutet schwarz werden der pinien&lt;br /&gt;
schnee - bedeutet in einem unbelegten raum&lt;br /&gt;
lampenlicht von morgens bis abends&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
erhellt - einen belegten friedhof&lt;br /&gt;
ein entkleideter schädel läßt dich noch mehr einem dichter ähneln&lt;br /&gt;
hängt aus dem fenster die öffentliche rolle deines letzten lebens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
bedeutet einen besuch bei deinem gefrorenen lächeln&lt;br /&gt;
den einband von glas - die inhalte ein schneesturm&lt;br /&gt;
des todes repertoire - ein menü der stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
laß den glockenklang zwischen deinen beiden endpunkten ein händeklatschen sein&lt;br /&gt;
zwei du - die sich einander einbilden&lt;br /&gt;
die häßlichen vögel der hände schreiben den falschen grauen himmel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
es bedeutet, daß die toten seit langem schon&lt;br /&gt;
diesen grabstein außerhalb des arbeitszimmerfensters gesehen haben - wie einen beileidsbrief&lt;br /&gt;
das grün einer jeden piniennadel wird schließlich vermietet&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
läßt das widerstreitende - das noch vorhandene sein&lt;br /&gt;
das ganze makellose zwielicht erfindet deine verrücktheit&lt;br /&gt;
fragt - was denn die nacht habe&lt;br /&gt;
nacht ist zweimal gestorben - was kann sie noch hoffen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1778538/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 4,28&lt;/a&gt;] &lt;&lt;&gt;&gt; [&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1842697/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 5,1&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
Text nach &lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/568991/&quot;&gt;YANG LIAN, Dove si ferma il mare&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>wo das meer stillsteht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-10T15:09:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1778538/">
    <title>[Wo das Meer stillsteht 4,28]</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1778538/</link>
    <description>Der sich rächende schmetterling&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der schmetterling, den du vergiftet, hat ein menschliches antlitz&lt;br /&gt;
düstere pechschwarze flügel - haben gewiß ein gedächtnis&lt;br /&gt;
erinnern an - die weibliche verrücktheit, als er zuletzt zu dir tauchte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
haß - sieht sich als blume&lt;br /&gt;
in den mißverständnissen eines glänzenden morgens&lt;br /&gt;
eine schwarze puderquaste - pudert den protzigen raum, der voll eines alptraums&lt;br /&gt;
wieder wartet der schmetterling an der wand, die anzuschaun du angst hast&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von deiner hand zerfetzt - findet er dich&lt;br /&gt;
verwandelt in einen schatten - auffällig umgeben von der stimme des windes&lt;br /&gt;
ein winziger mund, der dich nach dem tode beißt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
gewiß gehört er jemandem - fällt rückwärts ein in den grünen himmel&lt;br /&gt;
je mehr du vergessen willst, desto mehr siehst du den schmetterling sich rächen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1747412/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 4,27&lt;/a&gt;] &lt;&lt;&gt;&gt; [&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1813644/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 4,29&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
Text nach &lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/568991/&quot;&gt;YANG LIAN, Dove si ferma il mare&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>wo das meer stillsteht</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2006 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2006-04-02T06:20:43Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1747412/">
    <title>[Wo das Meer stillsteht 4,27]</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1747412/</link>
    <description>Glasbläser&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von der zeit zerschnitten zu werden, ist einzige wonne&lt;br /&gt;
du wartest dein leben lang - auf das langsame wachsen von glasnägeln&lt;br /&gt;
in einen ozean getauchte glaswurzeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
die dunkelheit - wie alterndes blau&lt;br /&gt;
ein kind - berührt den tod in seinem gesicht&lt;br /&gt;
das unberührbare licht in einem meisterwerk&lt;br /&gt;
füllt das fläschchen eines vogels mit dem wasser von vier jahreszeiten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
so zerbrechlich&lt;br /&gt;
wen die vergangenheit geformt, der springt in das, was gefroren - was behauptet ist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
glasliebe - läßt den ozean schwach sich kräuseln&lt;br /&gt;
klingelnde glocken, eingebaut in dieses vogelnest&lt;br /&gt;
all dein schlimmstes - ist nur ein tag&lt;br /&gt;
heute ist, was vom unwandelbaren sturm als gestorben bekräftigt wird&lt;br /&gt;
ist, was keine zersetzung fürchtet - hält die augen fest geschlossen im sonnenlicht&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1713857/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 4,26&lt;/a&gt;] &lt;&lt;&gt;&gt; [&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1778538/&quot;&gt;Wo das Meer stillsteht 4,28&lt;/a&gt;]&lt;br /&gt;
Text nach &lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/568991/&quot;&gt;YANG LIAN, Dove si ferma il mare&lt;/a&gt;</description>
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    <dc:subject>wo das meer stillsteht</dc:subject>
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    <dc:date>2006-03-26T07:47:07Z</dc:date>
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