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    <dc:publisher>parallalie</dc:publisher>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
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    <title>parallalie</title>
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  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1022645356/">
    <title>...</title>
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    <description>an der wand&lt;br /&gt;
der schatten&lt;br /&gt;
der glühbirne&lt;br /&gt;
links daneben&lt;br /&gt;
spinnwebenreste&lt;br /&gt;
wie risse&lt;br /&gt;
im mauerwerk&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und im gehör&lt;br /&gt;
das aufheulen&lt;br /&gt;
des kankerwagens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
o videsne&lt;br /&gt;
daß schatt nur&lt;br /&gt;
stäupt was&lt;br /&gt;
licht nicht weißt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tramontana&lt;br /&gt;
wehte kalt ins haus&lt;br /&gt;
ligna super foco&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
leg nach&lt;br /&gt;
schenk ein</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2018-02-10T20:48:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1022644980/">
    <title>Ibn Hamdîs, Diwan, XXI</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1022644980/</link>
    <description>Er beschreibt eine Kerze&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&lt;br /&gt;
Eine Lanze aus Wachs, aufrecht im Kandelaber;&lt;br /&gt;
und ihre Spitze eine Flamme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
Vom Feuer aufgezehrt die Eingeweide,&lt;br /&gt;
und goldne Zähren drum, die dem Aug entsprießen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3&lt;br /&gt;
Ihr Licht im Finstern erfüllt dasselbe Amt&lt;br /&gt;
Wie für uns die Genugtuung in der Empörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
Und wundere mich über sie, die an ihrem Körper zehrt&lt;br /&gt;
mit einer Seele, die ihr im Vergehen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1022644714/&quot;&gt;Ibn Hamdîs, Diwan, XX&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>Ibn Hamdîs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2018-02-05T20:29:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1022644726/">
    <title>Auf dem Damenweg</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1022644726/</link>
    <description>Ein Vogelflug oben im Himmel&lt;br /&gt;
Unten im Tal am Ohr das Atmen der Flügel&lt;br /&gt;
Das Umblättern einer Seite&lt;br /&gt;
Und träume, wie die Schwungfedern, statt gegen den Wind zu kämpfen,&lt;br /&gt;
Die Luft unter sich ansaugen,&lt;br /&gt;
Sich tragen lassen&lt;br /&gt;
Schreibertraum, einmal losgelassen, keine Feder mehr aufs Papier zu setzen und hadern&lt;br /&gt;
Mit der Bewußtheit eines Mitten-im-Tag&lt;br /&gt;
Um so mehr, als der Wind wieder fährt&lt;br /&gt;
Ins wie auch immer tote Tausendlaub&lt;br /&gt;
Die Haufen an den Stämmen schmiegen sich ihnen im Anders an&lt;br /&gt;
Laub, das den Lockruf der Bestien verbarg&lt;br /&gt;
Und bedauern (früher wars besser) die Zeiten, wo man sich mit Haut und Haar verschlang&lt;br /&gt;
Nein, es ist nicht mehr die Zeit der Mord säenden Geschützfeuer&lt;br /&gt;
Die Jahreszeiten sind wieder da&lt;br /&gt;
Wir werden nicht mehr in den Wald gehen, unsere Cousins zu metzeln&lt;br /&gt;
Auf dem Damenweg herrscht der Frieden&lt;br /&gt;
Schließlich und endlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;a href=&quot;http://jepeinslepassage.lenep.com/jepeinslepassage/2017/11/03/sur-le-chemin-des-dames-nov-17/&quot; target=&quot;_blank&quot;&gt;&gt;&gt;&gt; Original bei Je peins le passage von Raymond Prunier&lt;/a&gt;</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>Chemin des Dames</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2018-02-01T22:04:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1022644714/">
    <title>Ibn Hamdîs, Diwan, XX</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1022644714/</link>
    <description>Er macht eine Satire auf einen Strauß Blumen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&lt;br /&gt;
So ein Strauß aus wunderschönen Blumen,&lt;br /&gt;
und riechst an ihnen und riechen nach nichts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
Wie lauter Leute beisammen, und alle picobello,&lt;br /&gt;
umsonst das Suchen nach einem Scherflein Bildung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1022644650/&quot;&gt;Ibn Hamdîs, Diwan, XIX&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>Ibn Hamdîs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2018-02-01T17:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1022644650/">
    <title>Ibn Hamdîs, Diwan, XIX</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1022644650/</link>
    <description>1&lt;br /&gt;
Zu Unrecht straftest du meines Herzens Zärtekeit&lt;br /&gt;
mit deines Herzens Härtekeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
Zwangst meinen Körper, siech zu sein;&lt;br /&gt;
was denn aber heilte all deine Arzenei?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3&lt;br /&gt;
War dir vielleicht die Wut aller Feinde&lt;br /&gt;
gerade recht für deinen Geliebten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
Wer verleiht mir die schöne Festekeit,&lt;br /&gt;
dir deine Härtekeit zu zähmen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&lt;br /&gt;
Oh! es brennet mein Wunsch in der Ferne,&lt;br /&gt;
deine Nähe zu atmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6&lt;br /&gt;
Warum nicht ein Heer ausschicken, daß dich&lt;br /&gt;
zwingt, einen Wangenkuß mir zu gewähren?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7&lt;br /&gt;
Eine Wange, in die dein HErr&lt;br /&gt;
die Rose seiner Kunst getaucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8&lt;br /&gt;
Schon bist du geneigt, Frieden zu schließen mit mir,&lt;br /&gt;
wie ich geneigt gewesen zum Kriegsfuß mit dir.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9&lt;br /&gt;
Schon um deiner Gefallsucht willen,&lt;br /&gt;
die deiner Eitelkeit Grazie verleiht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10&lt;br /&gt;
löse von den Ketten ein Herz,&lt;br /&gt;
dem deine Liebe das Siegel aufgedrückt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11&lt;br /&gt;
und tu mir einen Gefallen, denn Unglück schon&lt;br /&gt;
bescherte der Tadel, mit dem du mich belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1022643859/&quot;&gt;Ibn Hamdîs, Diwan, XVIII&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>Ibn Hamdîs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2018-01-31T20:05:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1022643859/">
    <title>Ibn Hamdîs, Diwan, XVIII (Bei meiner Seel&apos;!...)</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1022643859/</link>
    <description>1&lt;br /&gt;
Bei meiner Seel! Sie meinten, nein, waren sicher sich wegen&lt;br /&gt;
gewisser Anzeichen, die den Verliebten verraten,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
und sagten: Geht und forscht nach dem Angelpunkt seiner Liebe,&lt;br /&gt;
denn keine Kugel ist, die nicht um ihre Achse sich drehe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3&lt;br /&gt;
Befragt ihn und lauscht, ob ihm beim Sprechen etwas entschlüpfe,&lt;br /&gt;
damit man entdecke seines Geheimnisses Liebesgrund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
Einige meinten, es sei meine Liebestreulosigkeit&lt;br /&gt;
schlimmer noch als der Verrat in Zeiten des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&lt;br /&gt;
Denunzianten oder Gefährten, ich fürchtete sie beide,&lt;br /&gt;
doch weder jenen noch diesen wars zu lüpfen gegeben den Schleier,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6&lt;br /&gt;
der hauset ganz bei mir an seiner Stelle, wie einer, der&lt;br /&gt;
fort gewesen und, wieder daheim, nur sagt: Es geht mir gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7&lt;br /&gt;
Oder gibt es, bei meines Vaters Namen! für mich nicht eine unter den&lt;br /&gt;
zarten Mädgen? Und kennten sie diese eine Gazelle aus der Herde heraus?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8&lt;br /&gt;
Getötet ward ich, aber ich weiß nicht, bei Gott, wer mich getötet,&lt;br /&gt;
um mich an ihm zu rächen vor dem Herrn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9&lt;br /&gt;
Wenn sie mich fragen: Wem gehört deine Liebe? Wie heißt sie?&lt;br /&gt;
Woher kommt deine Trauer? Und welchen Quell hat dein Kummer?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10&lt;br /&gt;
dann nenn ich allerlei Leute, und sie schenken mir Glauben,&lt;br /&gt;
doch die Zunge spricht nicht so, wies Herze gesinnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11&lt;br /&gt;
Wollen etwa die Übelredner das Geheimnis dessen durchdringen, der&lt;br /&gt;
es verbirgt? Er will as-Suhâ, meint er nicht vielleicht ihre Gefährtin?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1022639542/&quot;&gt;Ibn Hamdîs, Diwan, XVII&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>Ibn Hamdîs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2018 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2018-01-20T17:17:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1022639542/">
    <title>Ibn Hamdîs, Diwan, XVII</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1022639542/</link>
    <description>Er beschreibt eine Schenkin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&lt;br /&gt;
Ach! Schöne einer Schenkin, ihre Finger eins mit dem Bräutigam,&lt;br /&gt;
dem Wein, den sie reichen, geschmückt mit Ketten aus Schaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
Sie schenkt dir ein die Sonne, ihr bestes aus Trauben gemacht,&lt;br /&gt;
Sonne, die aufgeht auf den Spitzen der Finger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3&lt;br /&gt;
Und erwacht in ihrem Busen, ihre Gesänge&lt;br /&gt;
verscheuchen, was man so Pflege und Obhut nennt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
als wären die Körper, sie weiß ja, wies geht,&lt;br /&gt;
so gingganz von Frohmut beseelt,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&lt;br /&gt;
und als wär ihre Hand ein Mund schon, aus der wie&lt;br /&gt;
durch Zauber das Plektrum ein Sprechen entspinnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1022638547/&quot;&gt;Ibn Hamdîs, Diwan, XVI&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>Ibn Hamdîs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2017-11-29T20:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1022638547/">
    <title>Ibn Hamdîs, Diwan, XVI</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1022638547/</link>
    <description>1&lt;br /&gt;
Morgens bin ich heiter und zufrieden;&lt;br /&gt;
das Glas beschert dem Jüngling Wonne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
Sieh die Kecke dort, deren Wange vor Scham&lt;br /&gt;
sich wie Klatschmohn gebärdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3&lt;br /&gt;
Sie trägt am Busen ein hohles Instrument, mit einem Hals&lt;br /&gt;
an einem Rücken, der einem Buckel gleicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
Sie streckt die Hand danach aus, und wenn sie darauf spielt,&lt;br /&gt;
wird hinfällig, was man sonst so Obhut nennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&lt;br /&gt;
Als spielten sie, die Hand und ihre Schwester,&lt;br /&gt;
mit Fingern auf dem Rechenbrett und reichten dem Ohre das, was zählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6&lt;br /&gt;
Und ich: Schaut doch das Wunder! Sie zettelt einen Zauber&lt;br /&gt;
und bringt das Holz zum Sprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7&lt;br /&gt;
Der Wein im Glas: als zuckte flammend&lt;br /&gt;
ein Blitz aus der Wolke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8&lt;br /&gt;
So alt, als habe Zeit sein langes Leben&lt;br /&gt;
ihn zum Hort ihrer Jahre erwählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9&lt;br /&gt;
Korallenwasser, das aufschäumt, und dir&lt;br /&gt;
sinds Perlen, was als Bläschen darin aufsteigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10&lt;br /&gt;
Trunken schon macht ihn sein Geruch, wie erst wird&lt;br /&gt;
dem Trunkenen, der davon trinkt?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11&lt;br /&gt;
Da stößt ein Andrer Seufzer aus, in den Gemütern will Mitleid&lt;br /&gt;
sich regen, das dann bezaubert ihnen unterliegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12&lt;br /&gt;
Ein Spielmann ists, dessen Finger Melodien hervorlocken&lt;br /&gt;
aus den Löchern, die der Pfeife er beigebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13&lt;br /&gt;
Er bläst ins Mundstück seinen Atem,&lt;br /&gt;
daß aus dem Rohr als Klang entweicht,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14&lt;br /&gt;
dessen klare Töne sich anhören,&lt;br /&gt;
als quietschte in den Angeln des Paradieses Tor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1022637341/&quot;&gt;Ibn Hamdîs, Diwan, XV&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>Ibn Hamdîs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2017-11-18T20:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1022637943/">
    <title>manchmal ist es ja ...</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1022637943/</link>
    <description>manchmal ist es ja&lt;br /&gt;
auch der wind&lt;br /&gt;
der gegen die tür tritt&lt;br /&gt;
niemand sonst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
sie wutentbrannt&lt;br /&gt;
zu öffnen wäre&lt;br /&gt;
eine enttäuschung&lt;br /&gt;
nichts zeigte sich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und wie immer&lt;br /&gt;
mariechen mariechen&lt;br /&gt;
in ihrer kemenate&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
singt ein kommt ein&lt;br /&gt;
vöglein geflogen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und läßt auch noch&lt;br /&gt;
die anderen türen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
von ihren tritten&lt;br /&gt;
widerhallen</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2017-11-12T20:24:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1022637821/">
    <title>ich hüft&apos; mich auf ...</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1022637821/</link>
    <description>ich hüft mich auf&lt;br /&gt;
das hüftgebein!&lt;br /&gt;
nur schein sei mir&lt;br /&gt;
die straß - ihr hüft&lt;br /&gt;
entlang ich und&lt;br /&gt;
warte auf das&lt;br /&gt;
p im hüft&lt;br /&gt;
und denke, daß&lt;br /&gt;
ich geh, es sei&lt;br /&gt;
ein sehr wahrschein-&lt;br /&gt;
lich wort dieses&lt;br /&gt;
senfgelb an der&lt;br /&gt;
hauswand gegen-&lt;br /&gt;
über: mostrich?&lt;br /&gt;
und stells mir vor&lt;br /&gt;
dieses gehen&lt;br /&gt;
da hübschet es&lt;br /&gt;
leicht lächelnd im&lt;br /&gt;
üb ein gesicht!&lt;br /&gt;
hupt sich an der&lt;br /&gt;
ampel in die&lt;br /&gt;
zweite (dritte?)&lt;br /&gt;
lautverschiebung&lt;br /&gt;
von peerd zu pferd&lt;br /&gt;
und pflutscht und lutscht&lt;br /&gt;
bis stiel ihm bleibt&lt;br /&gt;
es ärgert ihn&lt;br /&gt;
nun leidliches e</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2017-11-10T20:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1022637341/">
    <title>Ibn Hamdîs, Diwan, XV</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1022637341/</link>
    <description>Er beschreibt den gemischten Wein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1&lt;br /&gt;
Welch ein Körper! es beseelt ihn eine Wonne, die nur ihm zueigen:&lt;br /&gt;
Du Naß, einer wolkenmilchträchtigen Brust entsprossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
Kredenzt der Krug dann von dem Reinen, verteilen die&lt;br /&gt;
um ihn sitzenden Trinker ihn auf die Becher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3&lt;br /&gt;
Wir zechten, und in der Nacht, der erste Dämmerschein,&lt;br /&gt;
schon kündete sein Weit und Breit von Ost nach West,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
in einem Garten, den belebt ein schlängelnder Bach,&lt;br /&gt;
über den weit sich breitete der Schatten der Zweige,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&lt;br /&gt;
in einer klaren Nacht entschleierte Heiterkeit die Bräute,&lt;br /&gt;
die bräutlich thronten auf den Händen großmütiger Trinker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6&lt;br /&gt;
Der Wein färbte ihre Kleider rot, die am Hals&lt;br /&gt;
mit frischen Perlen zugeknöpft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7&lt;br /&gt;
Wie viele Becher hieltest du nicht wegen der Farbe des roten Weins&lt;br /&gt;
für korallenrote Lippen und ihren süßen Speichel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8&lt;br /&gt;
Wird er vermischt, wird er zutraulich und gibt auf&lt;br /&gt;
sein widerspenstiges, ungezähmtes Wesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9&lt;br /&gt;
Das Wasser fließt in den Adern des Feuers, als fürchte es&lt;br /&gt;
um des Friedens willen das Ungestüm des Krieges.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10&lt;br /&gt;
Und wenn der, den Schwermut niederdrückt, einen Schluck davon nimmt,&lt;br /&gt;
des Lebensgeister steigen ihm - bis ans Herz hinan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1022636861/&quot;&gt;Ibn Hamdîs, Diwan, XIV&lt;/a&gt;]</description>
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    <dc:subject>Ibn Hamdîs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2017-11-03T17:22:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1022636861/">
    <title>Ibn Hamdîs, Diwan, XIV</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1022636861/</link>
    <description>1&lt;br /&gt;
Dein Vorwurf ließ mein Herz schmelzen. Oh! Könnt ichs dir heimzahlen.&lt;br /&gt;
Wüßtest du um die Nacht des Verliebten, nicht rügtest du einen Liebegeplagten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
Und bekriegtest mich unter den Schönen, als hätte mein Auge&lt;br /&gt;
ihr Abbild mir in die Kammer des Herzens gebannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3&lt;br /&gt;
Leben! Aber ihre Augenbraue dräut Tod. Fürchtet man nicht den Tod&lt;br /&gt;
von der Spitze des schneidenden Schwerts?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
Ich beklagte mich bei ihr über die Liebesqual, sie drehte sich zu den&lt;br /&gt;
Gefährtinnen und sagte: Was ist das für eine Liebesqual?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&lt;br /&gt;
Sie antworteten: Es ist eine Qual, die, kenntest du sie, freigebig&lt;br /&gt;
gewährtest du dem Dürstenden das süße Wasser deiner Lippen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6&lt;br /&gt;
Daß dich die Liebe bewahre, denn nie erlebtest du ihre Qual.&lt;br /&gt;
Kann der Wein trunken machen, ohne ihn zu trinken?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1022635823/&quot;&gt;Ibn Hamdîs, Diwan, XIII&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>Ibn Hamdîs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2017-10-27T16:20:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1022636467/">
    <title>Ibn Hamdîs, Diwan, XIII</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1022636467/</link>
    <description>1&lt;br /&gt;
Hörte etwa die Zeit auf, den bewanderten Mann zu belästigen,&lt;br /&gt;
oder sagte er Es reicht! und brachte ihn, den Störenfried, um seinen Ruf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
Er hat es abgesehen auf den Großherzigen, wie das Auge dessen,&lt;br /&gt;
der verdrießlich es wirft auf den Schuldigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3&lt;br /&gt;
Wie das reine Wasser der Zeit trinken, durch die&lt;br /&gt;
unaufhaltsam das Heer der Unglückseligkeit zieht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
Mich ließ Zeit ergrauen ob des Erlittenen, ihr selbst&lt;br /&gt;
geschah nichts. Und doch hat Zeit zur Welt mich gebracht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&lt;br /&gt;
Und wenn sie sich nicht wundert über ihre Kinderschar,&lt;br /&gt;
desto mehr ich mich über sie und ihre Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6&lt;br /&gt;
Einsam lernt ich die merkwürdigen Begebnisse meiner Zeit,&lt;br /&gt;
und niemandem gesellte ich mich, wenn er kein Fremdling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7&lt;br /&gt;
Und wandte mit Vorsatz mich gegen meine Traurigkeit, und er durchschnitt sie,&lt;br /&gt;
als wäre meine Vorsatz mein schneidendes Schwert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8&lt;br /&gt;
Nicht inne hielt ich in meinem Reisen über Berg und Niederungen, wie auch&lt;br /&gt;
das Wasser nicht innehält, daß den Abhang hinabfließt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9&lt;br /&gt;
Und reisend nächtlicherweil fiel ich meinesgleichen nicht lästig&lt;br /&gt;
wegen irgendeiner Drangsal, die mich plagte;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10&lt;br /&gt;
auf stieg das Unbehagen in glühenden Seufzern, die ich ausstieß,&lt;br /&gt;
frisch wie sie kamen, ob sie gleich brannten ohn Rast.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11&lt;br /&gt;
Oh! es geziemt dem Großherzigen Felsenfestigkeit,&lt;br /&gt;
und daß mit Bösem sich aufbläht, der zum Bösen bereit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1022635823/&quot;&gt;Ibn Hamdîs, Diwan, XII&lt;/a&gt;]</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>Ibn Hamdîs</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2017-10-22T16:45:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1022636269/">
    <title>otra vez ...</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1022636269/</link>
    <description>otra vez&lt;br /&gt;
e di traverso&lt;br /&gt;
ostrogote&lt;br /&gt;
vezessitudini&lt;br /&gt;
ostrovisi&lt;br /&gt;
di vestro&lt;br /&gt;
occhi vidi gote&lt;br /&gt;
volte al ciel&lt;br /&gt;
di du comare&lt;br /&gt;
verso qualcosa&lt;br /&gt;
che sembrava&lt;br /&gt;
un bronzolo o&lt;br /&gt;
bran(d)zoll&lt;br /&gt;
ignifilo&lt;br /&gt;
- igno datum -&lt;br /&gt;
a trasformarle&lt;br /&gt;
in due colombe&lt;br /&gt;
ben abbrusto-&lt;br /&gt;
lite&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
che stavano lassù&lt;br /&gt;
a mandar&lt;br /&gt;
sterco su sterco&lt;br /&gt;
sul davanzal&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ma non le vidi&lt;br /&gt;
ma sapevo&lt;br /&gt;
cosa videro</description>
    <dc:creator>parallalie</dc:creator>
    <dc:subject>in italiano</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2017 parallalie</dc:rights>
    <dc:date>2017-10-20T19:44:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://parallalie.twoday.net/stories/1022635823/">
    <title>Ibn Hamdîs, Diwan, XII</title>
    <link>http://parallalie.twoday.net/stories/1022635823/</link>
    <description>1&lt;br /&gt;
Wie viele Vorwürfe du ihm doch machst gleichzeitig!&lt;br /&gt;
Du sprichst und sprichst, er kriegt kein Wort heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2&lt;br /&gt;
Willst etwa du, dass dir wiedergegeben werde die gewohnte Gefährtin&lt;br /&gt;
und erhalten bleibe - solange du lebst - die gewohnte Jugendkraft?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3&lt;br /&gt;
Siehst denn nicht du, wie seine Wechselfälle zermürben alles Neue,&lt;br /&gt;
und wie sie die volkreichen Gegenden dieser Welt wüst hinter sich lassen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4&lt;br /&gt;
Und wenn dir Hierbleiben ein Übel,&lt;br /&gt;
liegt Heil dir in der Emigration - und gut zu Pferd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5&lt;br /&gt;
Deine Sorge ist die Sorge dessen, der auf etwas&lt;br /&gt;
wartet; drum dein Schweifen in der Fremde, dir die schrulligsten zu suchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6&lt;br /&gt;
Denn der Vorsichtige, um zu schlummern, tuts wie&lt;br /&gt;
der aufgeschreckte Vogel, der im Mauerloch scharrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7&lt;br /&gt;
Der Kühne verlangt seine Speise von den scheidenden Schwertern,&lt;br /&gt;
und sein Getränk eher von den Lanzen als von den Wolken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
8&lt;br /&gt;
In den edlen Taten sei klug und bescheide dich,&lt;br /&gt;
wenn darin du recht handeln willst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
9&lt;br /&gt;
Und zur Beförderung des Guten sei Flamme,&lt;br /&gt;
die im Wehen des Windes aufflackert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10&lt;br /&gt;
Sein Schöpfer schärft das Schwert nur dazu,&lt;br /&gt;
daß Köpfe fliegen, wenns gezückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
11&lt;br /&gt;
Zieh dein Unterreden nicht der Wüstenfährnis vor,&lt;br /&gt;
deren Fata Morgana du für Trinkwasser hältst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
12&lt;br /&gt;
Wie oft erlangt man nicht die Macht über Leichen gehend;&lt;br /&gt;
daß nicht Angst jetzt dir die Türe schließe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
13&lt;br /&gt;
Widersprüche ließen mich zweifeln; doch Kühnheit&lt;br /&gt;
hält inne, wenn man zu zweifeln beginnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
14&lt;br /&gt;
Deines Schicksals Gunst scheint in Ungunst sich zu wandeln,&lt;br /&gt;
und zahlt dir nicht mehr heim dein gutes Handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
15&lt;br /&gt;
Stünde dir das Schicksal gleich der Hand eines Großmütigen bei,&lt;br /&gt;
es wäre seiner Natur gemäß etwas Überraschendes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16&lt;br /&gt;
Wein trinken macht mich melancholisch, und der Gesang&lt;br /&gt;
senkt Traurigkeit in mein Herz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
17&lt;br /&gt;
Widerspruch hinterlässt seine Spuren in den Gewohnheiten;&lt;br /&gt;
der bitter schmeckt und süß im Schlucken sich gebärdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
18&lt;br /&gt;
Nachdem die Großmütigen meines Volkes abgefahren, gab man mir&lt;br /&gt;
Wölfe zur Gesellschaft statt der Gefährten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
19&lt;br /&gt;
Der Freund stellte sich mir entgegen, und fand keine&lt;br /&gt;
andere Gesellschaft als die Bücher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
20&lt;br /&gt;
Wie viele Freunde hat nicht das Unheil ins Elend gebracht,&lt;br /&gt;
Freunde, die, als uns das Schicksal nicht gewogen, gute Freunde waren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
21&lt;br /&gt;
Nein, eng ist sie mir nicht, die Erde, andernfalls gewöhnte&lt;br /&gt;
ich mich daran, mir ihre Weite als Ebene zu denken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
22&lt;br /&gt;
Ich irrt durch die Wüsten auf geschwinden Kamelen, die im Wettstreit&lt;br /&gt;
mich die Entfernungen durcheilen ließen, die ihnen ihr Futter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
23&lt;br /&gt;
Und würdest verwechseln die rasche Bewegung ihrer Hufe im Wettstreit&lt;br /&gt;
mit den geschwinden Fingern, die am Rechenbrett die Zahlen bewegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
24&lt;br /&gt;
Und würdest fast glauben, daß das erschöpfte Kamel das Halfter&lt;br /&gt;
an seiner Nase für eine Schlange gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
25&lt;br /&gt;
Ich durchquerte die Nacht unter dem Stern meiner Lanze,&lt;br /&gt;
wenn die Sterne sich den Blicken verbargen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
26&lt;br /&gt;
Denn der, der auf den Spuren edler Taten stirbt, kommt dem gleich,&lt;br /&gt;
der das erzielt, was er von ihnen wollte, und kehrt wieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
27&lt;br /&gt;
Zu Abenteuern treibt mich ein Schwert, dessen Hiebe&lt;br /&gt;
all das verachten lassen, was hart dich angeht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
28&lt;br /&gt;
Schwert, das immer, sobald ich es darum bat, es aus blutigen Wolken&lt;br /&gt;
regnen zu lassen, es regnen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
29&lt;br /&gt;
Als ob auf ihm auflebte das Feuer seines Schöpfers;&lt;br /&gt;
und wär da nicht das Wasser seines Glanzes, es schmölze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
30&lt;br /&gt;
Als blitzten der Sonne Strahlen auf ihm,&lt;br /&gt;
wär nicht die Maserung als Wolke dazwischen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
31&lt;br /&gt;
Als hätt es die Zeit lang schon grau werden lassen,&lt;br /&gt;
nimmer hört schwarzes Blut auf, es zu färben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
32&lt;br /&gt;
Als wär Schnitt ein hingeträllertes Morgenlied,&lt;br /&gt;
erklingt sein Schwingen, wenn es die Halswirbel trifft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
33&lt;br /&gt;
Nein, wir geizten nicht in unserer Heimat, unsere Gemüter&lt;br /&gt;
verschmähen die Unterdrückung und lehnen sich auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
34&lt;br /&gt;
Wir widerstanden diesen widrigen Wechselfällen, daß selbst&lt;br /&gt;
dem Jüngling, die ihm widerfuhren, die Haare bleich geworden wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
35&lt;br /&gt;
Nichts blieb uns als die Seelen und die edlen Taten,&lt;br /&gt;
die du ehrst, indem du von ihnen erzählst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
36&lt;br /&gt;
Und die Sternschnuppen fielen und fielen,&lt;br /&gt;
die Erde berührten sie nie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[&lt;a href=&quot;http://parallalie.twoday.net/stories/1022634774/&quot;&gt;Ibn Hamdîs, Diwan, XI&lt;/a&gt;]</description>
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